Innovationen und kluge Köpfe werden geehrt: Die 20 Finalisten stehen fest – Willingmann verleiht Hugo-Junkers-Preis 2018 in Magdeburg

Magdeburg, 29. November 2018

Minister zeichnet Kreativität und Zukunftsfähigkeit heimischer Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus. 

82 zukunftsweisende Projekte und Produkte aus dem gesamten Land wurden beim „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2018“ eingereicht. Die Jury hat getagt; 20 Bewerbungen haben es nun in die finale Runde geschafft. "Überzeugende Ideen, engagierte Innovationen und Umsetzungen kennzeichnen diesen Wettbewerb. Bemerkenswert ist vor allem die große Bandbreite an innovativen Ideen aus zahlreichen Technologiefeldern", fasst die Juryvorsitzende Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering GSaME), zusammen.

 "Wir wollen diesen Preis, weil wir für unser junges Unternehmen ganz viel Öffentlichkeit brauchen", begründet Dr. Dominik Lausch, Geschäftsführer des Hallenser Startup DENKweit, die Bewerbung seines Unternehmens. 12 der Finalisten werden am 12. Dezember im Veranstaltungszentrum „halber 85“ in Magdeburg ausgezeichnet. Erst dann wird bekannt gegeben, wer die jeweils ersten drei Plätze in den vier Kategorien belegt. In kurzen Präsentationen werden sich die 20 Finalisten ab 16 Uhr im Rahmen einer Begleitausstellung vorstellen.

Im Anschluss wird Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, die besten Leistungen aus Wirtschaft und Wissenschaft 2018 auszeichnen: „Wenn es um Innovationen ‚Made in Sachsen-Anhalt‘ geht, ist der Hugo-Junkers-Preis die erste Adresse. Ich freue mich darauf, kluge Köpfe und innovative Ideen aus Sachsen-Anhalt zu würdigen. Wer hier nicht dabei ist, der hat wirklich etwas verpasst.“ 

MedienvertreterInnen sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen! 
Wo: halber 85, Halberstädter Straße 85, 39112 Magdeburg  Wann: Mittwoch, 12. Dezember 2018
16:00 Uhr   Finalisten-Präsentation mit dem Schirmherren, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft  und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt
16:45 Uhr   Beginn der Preisverleihung Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an der Preisverleihung teilnehmen werden.
Anmeldungen bitte an: frauke.flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de

Gern stellen wir Kontakt zu den Finalisten her, wenn Sie im Vorfeld der Preisverleihung über die bemerkenswerten Ideen aus Ihrer Region berichten möchten. Bleiben Sie gespannt und seien Sie uns herzlich willkommen! 

Hintergrund: Seit nunmehr 27 Jahren lobt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung den Innovationspreis aus. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet sowie ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 80.000 EUR dotiert.

Gesucht wurden junge Unternehmen, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder bestehende Märkte verändern. Bei den Bewerbungsgegenständen sollte es sich um marktreife Innovationen handeln. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativste Projekte der Ernährungswirtschaft“ vergeben.

Die Jury: 

  • Vorsitzende Prof. Dr. Sylvia Rohr,
  • Geschäftsführerin der Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering GSaME; 
  • Prof. Dr. Mirko Peglow,
  • Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe; 
  • Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker
  • Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; 
  • Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn
  • Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS;
  • Prof. Dr. Ingo Schellenberg,
  • Geschäftsführender Direktor des „Center of Life Sciences“ der Hochschule Anhalt;
  • Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau,
  • Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal;
  • Prof. Dr. Gabriele Stangl,
  • Institut für Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg;
  • Dr. Jan Alberti,
  • Vorstand der bmp Ventures AG; 
  • Dr. Franziska Krüger,
  • Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland. 

Die 20 Finalisten des „Hugo-Junkers-Preises für Forschung undInnovation aus Sachsen-Anhalt 2018“ in der Reihenfolge der Präsentation im Rahmen der Jurysitzung vom 14.11.2018:

/// Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pharmazie, Prof. Dr. Andreas Hilgeroth
Innovationstitel: Antibakterielle Moleküle mit neuem Wirkprinzip gegen multiresistente Keime: Die Wissenschaftler erforschen synthetisch herstellbare Moleküle, die ein zentrales Enzym des bakteriellen (Energie)Stoffwechsels adressieren und dadurch eine antibakterielle Wirkung erzielen. Das ist relevant, da Antibiotikaresistenzen zunehmen und die Pharmaindustrie die Erforschung von Antibiotika-Alternativen weitgehend eingestellt hat. Anders als naturstoffliche Alternativen können die Moleküle günstig synthetisiert und in großen Mengen  produziert werden.

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg, Dr. Birgit Michels
Innovationstitel: Ferulasäure-Eicosylester (FAE-20) zur Erhaltung der Gedächtnisleistung im Alter: Die Substanz FAE-20 aus Rosenwurz erhöht die Gedächtnisleistung im Alter um ein Drittel und beugt so Demenz vor bzw. macht sie behandelbar. Bei Fliegenlarven konnte diese Wirkung bereits nachgewiesen werden. Ziel ist die Entwicklung eines Medikamentes, gegen den Verlust der Merkfähigkeit, das gleichzeitig die Verbindung von Nervenzellen wiederherstellen kann. Bisherige Methoden setzen auf Bewegung und Pflanzenextrakte, bei denen die Dosierung schwierig bzw. Wechselwirkungen mit anderen Inhaltsstoffen nicht ausgeschlossen werden können.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Sven-Erik Behrens, Dr. Torsten Gursinsky
Innovationstitel: Neues Verfahren zur Protektion / ‚Impfung‘ von Pflanzen gegen Pathogene: Verfahren, mit dem esiRNA (effective small interfering RNA) in Pflanzen eingebracht wird, um eine effektive Immunantwort gegen Pathogene wie Viren, Pilze und Würmer zu stimulieren. Dadurch kann der Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen und Pestiziden verringert werden. Während die Wirkungsweise von RNA bereits bekannt ist und z.T. eingesetzt wird, ist diese Methode die erste, die die tatsächlich wirksamen Enzyme (daher die Abkürzung e) identifizieren, isolieren und einsetzen kann.

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dipl.-Ing. Markus Wilke
Innovationstitel: X-ELMA – Röntgenfluoreszenz-Elementanalyse für Lichtmikroskopische Anwendungen: Zusatz für konventionelle Lichtmikroskope, der nicht nur die Mikrostruktur, sondern auch die chemische Beschaffenheit eines Objekts bestimmbar macht. Die Anlage ist kompakt (Kristall entspricht der Größe eines 10-Cent-Stücks), auf prinzipiell alle technisch relevanten Elemente in weitem Ordnungszahlenbereich anwendbar (auch auf nicht-vakuumstabile, feuchte und ölige) und bei gleichbleibender Temperatur strahlungsfrei.

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Team INKA – Intelligente Katheter, M.Sc. Rainer Landes
Innovationstitel: Neue Methode zur individualisierten Bestimmung des Bestrahlungszeitpunktes für die Photodynamische Therapie: Neu entwickeltes Verfahren, bei dem auch bisher schwer behandelbare tiefliegende Tumore durch die Verwendung optischer Fasern gemessen und photodynamisch bestrahlt können. Das dabei verwendete Filterfluorometer erlaubt zudem das Finden des idealen Zeitraums für die Therapie.

/// Kategorie „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“ 

Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie,Dr. Mirko Buchholz, Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth
Innovationstitel: Entwicklung eines hochspezifischen Antibiotikums zur Behandlung von Parodontitis: Lokal wirkendes Antibiotikum gegen die Volkskrankheit Parodontitis, die ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Schlaganfall oder Demenz nach sich zieht. Dabei werden die Enzyme gehemmt, mittels derer die Mikroben das Eiweiß des Wirtes abbauen. Es werden nur die Bakterien bekämpft, die dieses Enzym produzieren; alle anderen erhalten dadurch einen Wettbewerbsvorteil und der Biofilm bzw. die Darmflora des Patienten wird gesund erhalten. Das vorgeschlagene Antibiotikum stellt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit in alternden, sitzenden Gesellschaften mit hohem Zuckerkonsum und der Gefahr von Antibiotika-Resistenzen dar.

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Intelligente Katheter (INKA), Master Ali Pashazadeh
Innovationstitel: RADPrint – RADionuclide PRINTing (3D-Druck von Patches für individuelle Strahlentherapie): Für äußerliche Tumore bei weißem Hautkrebs, bei denen herkömmliche Strahlentherapien nicht möglich sind oder deren Entfernung massive ästhetische Beeinträchtigungen zur Folge hätten, werden mit radioaktiven Partikeln beschichtete, individuell dosierte und durch 3D-Druck an die Form des Tumors angepasst Pflaster verwendet. Dadurch werden individualisierte Therapien unterstützt, Nebenwirkungen und Aufwand für den Patienten minimiert und Schäden an gesunden Geweben vermieden. Die Innovation leistet einen Beitrag zur zukunftsfähigen personalisierten Medizin. 

Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS),
Dr. Christian Thieme

Innovationstitel: Neuartige Glaskeramik mit niedriger Wärmedehnung: Negativ dehnende Silicate zum Einsatz in neuartigen Glaskeramiken mit niedriger Wärmeausdehnung für günstigere Herstellungsprozesse und neue Anwendungsfelder in Hightech-Produkten und im Massenmarkt (z.B. für Cerankochfelder).

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Karsten Mäder; Innovationstitel: Lipidnanopartikel: Neue Adjuvantien mit hoher Stabilität, Effektivität und Verträglichkeit: Adjuvans (Wirkverstärker für Impfstoffe) auf Nanopartikelbasis, das anders als bisherige Produkte sehr verträglich ist, eine hohe Wirksamkeit erzielt und als trockenes Pulver für einige Monate bei Raumtemperatur (25°C) gelagert werden kann. Das ist von besonderer Relevanz für Anwendungen, in denen zur Impfung von Tieren oder Menschen kein flüssiges Adjuvans genutzt werden kann. Aufgrund der einfachen Lagerung sind die Wirkverstärker besonders interessant für die Landwirtschaft und den Einsatz in Entwicklungsländern.

Hochschule Magdeburg-Stendal, Dr.Ing. Ronny Stolze, Tobias Tute, Arvid Goldau;
Innovationstitel: Kombi-Fin-Technologie: Neuartige Hochleistungs-Präzisionstechnologie, die durch Integration in CNC-Fräsmaschinen die präzise Bearbeitung eines breiteren Spektrums von Bauteilen zulässt und manuelle Nachbearbeitung überflüssig macht.

/// Kategorie „Innovativste Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“ 

DBF Deutsche Basalt Faser GmbH, Sangerhausen,
Innovationstitel: Alkalisch resistente Basaltfaser für Bauanwendungen: Basaltfaser (aus geschmolzenem Basalt) zum Einsatz als Bewehrung in Betonstrukturen. Die Faser verursacht einen geringeren CO2-Ausstoß in der Herstellung als andere Bausubstanzen und weist eine geringe Alkaliresistenz auf. Eine Einsatzmenge von 5kg/m³ ersetzt im Beton die Menge von 30kg/m³ bei Stahlfasern. Nach Zerkleinerung kann die Faser als normaler Bauschutt entsorgt werden. Sie liefert somit einen Beitrag zu umweltfreundlicher Bauweise.

Embever GmbH, Magdeburg;
Innovationstitel: Embever Core Middleware - Cloud-basierte Middleware, die Entwicklern die Möglichkeit bietet, batteriebetriebene „Internet of Things“-Geräte energieeffizient und einfach mit ihren Webanwendungen zu verbinden und darüber zu steuern. Embever stellt Firmware- und Hardwarekomponenten für die Geräte bereit, damit diese mit der Embever Core Middleware kommunizieren können. Die dazugehörige Firmware versetzt Geräte in einen Deep-Sleep-Modus, in dem sie sich ohne Datenverlust nur von Zeit zu Zeit mit der Middleware synchronisieren. Dadurch werden eine extrem hohe Energieeffizienz erreicht und Kosten gespart. Aufgrund der Vernetzung der Geräte über Mobilfunk bzw. NB-IoT-Technologie (bzw. Datenübertragung über UDP) sind die Geräte zudem unabhängig von WLAN und Kabelinfrastruktur (und z.B. frei beweglich). Dadurch entfällt auch die Notwendigkeit eines Netzwerkes von Installationstechnikern.

Vesputi GmbH, Magdeburg; 
Innovationstitel: Vesputi – die detaillierteste Mobilitätskarte: App für Multimodalität: Schwerpunkt ist nicht die Verbindung per se (wie in den meisten anderen Apps), sondern die präzise Darstellung der Wege beim Umsteigen. Angezeigt werden z.B. die exakte Position der Haltestellen, Ticketautomaten und auch ankommende Fahrzeuge in Echtzeit. Die App läuft bereits in Kooperation mit den städtischen Verkehrsbetrieben in Halle.  

Soex Recycling Germany GmbH, Bitterfeld-Wolfen;
Innovationstitel: Erste typenunabhängige Schuhrecyclinganlage der Welt: Die weltweit erste Schuhrecycling-Anlage, in der die Altschuhe in ihre Materialien zerlegt und diese zu Pulver oder Granulat zerkleinert und weiterverarbeitet werden. Dadurch entstehen "closed loops" und die Abfallproduktion in Deutschland verringert sich. Das fördert Nachhaltigkeit in allen 3 Dimensionen – ökologisch, ökonomisch und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen auch sozial. Das Verfahren ist seit 6. Juni 2018 am Markt.

/// Sonderpreis: Innovativste Projekte der Ernährungswirtschaft:

Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, Projekt Hülsenreich, Emilie Wegner;
Innovationstitel: Hülsenreich: Snacks (Tortilla Chips und Dips) aus Hülsenfrüchten, die aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes als gesundheitlich sehr wertvoll eingestuft und in Bioqualität regional in Sachsen-Anhalt produziert werden können. Bisher gelten Hülsenfrüchte als "unattraktiv", durch Verwendung als Basis zubereitungsarmer, "moderner" Snacks können sie trotzdem stärker in die alltägliche Ernährung eingebunden werden und so einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung sowie zur ökologischen Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt leisten. Die Markteinführung ist geplant im Frühjahr 2019 in Biomärkten, über eine eigene Homepage und im Lebensmitteleinzelhandel.

Knufmann GmbH, Klötze, Kirstin Knufmann;
Innovationstitel: Bobei – Backen ohne Butter und Ei: Mehl aus der Mikroalge Goldene Chlorella, das als Ei- und Butterersatz beim Backen, für Eis etc. verwendet werden kann. Algen werden mittels Mikrofermentation durch das Unternehmen selbst gezüchtet, wachsen sehr schnell nach und sind nährstoffreich. Durch Zugabe des Mehls können nicht nur vegane Backergebnisse erzeugt, sondern "nicht-vegane" auch nährstofftechnisch und gleichzeitig geschmacksneutral aufgewertet werden. Das Produkt ist auf dem Markt seit 2016 und wurde bereits mit dem „Vegan Innovation Award“ ausgezeichnet.

Malzit Steffi Tomljanovic;
Innovationstitel: Malzit – Brotaufstrich aus Malz: Überschüssige Maische aus Brauereien wird als Grundstoff für zuckerarme (und alkoholfreie) Brotaufstriche in verschiedenen Geschmacksrichtungen verwendet, die auch ungekühlt haltbar sind. Durch die Nutzung sowieso anfallender Maische weist das Produkt eine gute Ökobilanz auf und kann als Schritt zur Kreislaufwirtschaft betrachtet werden.

Se ma Gesellschaft für Innovationen mbH, Karin Rauch; Innovationstitel: Depotfolie zur Wachstumsregulierung von Kartoffeln in der großtechnischen Lagerung – TUBERSERV: Folien, die mit dem Wachstumsregulator CIPC beschichtet sind und Kartoffeln sowie anderes Gemüse länger haltbar machen. Bisher werden die Nahrungsmittel alle 4-6 Wochen mit dem gleichen Stoff vernebelt, der jedoch als krebserregend eingestuft ist und nur bis zu einem bestimmten Grenzwert mit den Nahrungsmitteln in Berührung kommen darf. Die Folien senken die Belastung mit diesem Stoff (95%-ige Unterschreitung des Grenzwertes), da sie nicht in direkten Kontakt dazu gelangen. Gleichzeitig gewährleisten sie eine ebenso lange Lagerung, sind kostengünstiger und weniger aufwändig als bisherige Verfahren.

83 Wettbewerbsbeiträge für den Hugo-Junkers-Preis 2018

Magdeburg, 8. Oktober 2018

13 Bewerbungen um den diesjährigen Sonderpreis für die innovativsten Projekte der Ernährungswirtschaft

Den Startschuss für die diesjährige Runde des etablierten Preises hatte Staatssekretär Dr. Jürgen Ude beim Biotechnologie-Unternehmen Nh Dyeagnostics, das vor zwei Jahren zu den Preisträgern gehörte, gegeben. Dort rief er Wissenschaftler, Unternehmer und Gründer dazu auf, sich mit ihren Forschungsprojekten, Produkten und Dienstleistungen zu bewerben: 

83 Projektgruppen – Unternehmer und Forschende – sind diesem Aufruf gefolgt und schicken ihre kreativen, zukunftsweisenden Produkte, Technologien und Dienstleistungen ins Rennen um den mit insgesamt 80.000 Euro dotierten Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt. 

Alle eingereichten Projekte müssen marktreife Innovationen sein, die einen einzigartigen Kundennutzen bieten oder bestehende Produkte nachweislich verbessern. Sowohl Neulinge als auch namhafte Innovatoren haben ihren Hut um den begehrten Preis in den Ring geworfen.

Die Bewerbungen kommen aus Halle, Magdeburg, Klötze, Merseburg, Sangerhausen,  Köthen, Dessau-Roßlau, Aschersleben, Gräfenhainichen, Bitterfeld-Wolfen, Coswig,  Barleben, Wernigerode Laucha / Unstrut, Arnstein / OT Bräunrode, Gommern, Güsten, Havelberg,  Weißenfels, Colbitz, Teutschenthal, Niedere Börde OT Gersdorf und Brehna. Bewerbungen gibt es aus folgenden Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen: Automotive, Life Science, Chemie und Kunststoffe, IT, Energie, Umwelt, Biotechnologie, Ernährung und Medizin.

Die Jury unter Vorsitz von Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Rohr wird am 14.November 2018 in Halle (Saale) tagen und die Finalisten/innen festlegen.

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr:

  • Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung,
  • Innovativste Projekte der angewandten Forschung,
  • Innovativste Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle,
  • Als Sonderpreis 2018: Innovativste Projekte der Ernährungswirtschaft.

Der Hugo-Junkers-Preis 2018 ist mit insgesamt 80.000 Euro dotiert. Die drei Gewinner jeder Kategorie erhalten 20.000 Euro – 10.000 Euro gibt es für den 1. Platz, 7.000 Euro für den 2. Platz und 3.000 Euro für Platz 3. Die Preise werden am 12. Dezember 2018 in Magdeburg verliehen. Weitere Informationen  zum Preis gibt es unter www.hugo-junkers-preis.de

 Die Pressemitteilung als PDF finden Sie HIER.

Ude gibt Startschuss für Hugo-Junkers-Preis: "Gespannt auf Ideen und kluge Köpfe"

Magdeburg, 11. Juni 2018

Bewerbungen bis 1. Oktober / 80.000 Euro Preisgeld / 4 Kategorien

Auf ein Neues! Staatssekretär Dr. Jürgen Ude hat heute in Halle (Saale) den Startschuss für den Hugo-Junkers-Preis 2018 gegeben.
Beim Biotechnologie-Unternehmen NH DyeAGNOSTICS, das vor zwei Jahren zu den Preisträgern gehörte, rief er Wissenschaftler, Unternehmer und Gründer dazu auf, sich mit ihren Forschungsprojekten, Produkten und Dienstleistungen zu bewerben:„Der Hugo-Junkers-Preis ist ein Aushängeschild für den Innovationsstandort Sachsen-Anhalt. Wer hier teilnimmt oder sogar ausgezeichnet wird, zählt zu den Innovations-Leuchttürmen in unserem Land. Wir sind gespannt auf neue kreative Ideen und die klugen Köpfe dahinter. Eine Bewerbung lohnt sich!“

Bis zum 1. Oktober werden wieder Innovationen „made in Sachsen-Anhalt“gesucht. Dabei existieren einige Neuerungen: Es gibt weniger Kategorien und der Juryvorsitz wechselt. Ausgezeichnet werden in diesem Jahr:

  • Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung,

  • Innovativste Projekte der angewandten Forschung,

  • Innovativste Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle,

  • Als Sonderpreis 2018: Innovativste Projekte der Ernährungswirtschaft.

Der Hugo-Junkers-Preis 2018 ist mit insgesamt 80.000 Euro dotiert. Die drei Gewinner jeder Kategorie erhalten 20.000 Euro – 10.000 Euro gibt es für den 1. Platz, 7.000 Euro für den 2. Platz und 3.000 Euro für Platz 3. Die Preise werden am 12. Dezember in Magdeburg verliehen. Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zum Preis, der seit 1991 vergeben wird, gibt es unterwww.hugo-junkers-preis.de.

Der Ort für den Start der Wettbewerbsrunde 2018 war bewusst gewählt. Denn mit der in Kürze beginnenden Fußballweltmeisterschaft rückt – wie bei jedem sportlichen Großereignis auch – das Thema Doping wieder in den Vordergrund. NH DyeAGNOSTICS ist Doping-Sündern seit Jahren auf der Spur und erhielt den Hugo-Junkers-Preis vor zwei Jahren für eine neuartigen Technologie zum Nachweis kleinster Konzentrationen beim so genannten EPO-Doping. Von der Auszeichnung profitiert das Unternehmen noch heute:„Der Hugo-Junkers-Preis hat für uns dazu beigetragen, unseren Ideenfindungsprozess zu konzentrieren, und bietet neben Preisgeld ein umfangreiches Netzwerk, dass es uns ermöglicht, zukunftsfähige Projekteauch in größeren Teams zu entwickeln und auf den Markt zu bringen“, sagte Geschäftsführer und Gründer Dr. Jan Heise.

Die Pressemitteilung als PDF finden Sie HIER.

Presseeinladung: Auftakt Hugo-Junkers-Preis 2018

Magdeburg, 7. Juni 2018

„Doping-Sündern auf der Spur“: Ude gibt Startschuss für Hugo-Junkers-Preis 2018

In einer Woche beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Wie bei fast jedem internationalen Sport-Großereignis rückt dann auch wieder das Thema Doping in den Vordergrund. Mit einer Innovation „made in Sachsen-Anhalt“ ist Dr. Jan Heise aus Halle (Saale) Doping-Sündern auf der Spur. Dafür erhielt er mit seinem Unternehmen NH DyeAGNOSTICS vor zwei Jahren den „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ – ein guter Ort also, um die diesjährige Wettbewerbsrunde einzuläuten.

In der kommenden Woche geben Staatssekretär Dr. Jürgen Ude und der Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG), Thomas Einsfelder, den Startschuss für den Hugo-Junkers-Preis 2018 – und werfen zugleich einen exklusiven Blick in die Welt der Dopingbekämpfung.

Sie sind herzlich eingeladen zum Pressegespräch!

WANN? Montag, den 11. Juni 2018, 14:00 Uhr

WO? NH DyeAGNOSTICS GmbH, Weinbergwerg 23, 06120 Halle

Sie möchten dabei sein? Dann senden Sie Ihre Anmeldung bitte bis zum 10. Juni 2018 per E-Mail an: info@hugo-junkers-preis.de.

Die aktuelle Presseeinladung als PDF finden Sie HIER.

Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen

Minister zeichnet die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft des Landes aus

 

Magdeburg, 28.11.2017

Spannend bis zur letzten Stunde bleibt der Wettbewerb! 81 vielversprechende Projekte und Produkte aus dem gesamten Land wurden beim „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017“ eingereicht. 23 haben es in die finale Runde geschafft, 15 von ihnen werden am 6. Dezember in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) ausgezeichnet. Erst dann wird bekannt gegeben, wer die ersten drei Plätze in den fünf Kategorien belegt.

In kurzen Präsentationen werden sich die 23 Finalisten ab 17.00 Uhr im Rahmen einer Begleitausstellung vorstellen. Im Anschluss wird Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft 2017 auszeichnen.

Medienvertreter/innen sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen!

 

Wo: Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften,

Jägerberg 1 (ehemals Moritzburgring 10), 06108 Halle (Saale)

 

Wann: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:00 Uhr

Finalisten-Präsentation mit dem Schirmherren, Prof. Dr. Armin Willingmann,

Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt

 

17:30 Uhr Beginn der Preisverleihung

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an der Preisverleihung teilnehmen werden.

Anmeldungen sind ab sofort möglich an: flenkermanthey@img-sachsen-anhalt.de

Gern stellen wir Ihnen kostenfreie Fotos der Juroren  zur Verfügung oder stellen Kontakt zu den Finalisten her.

Bleiben Sie gespannt und seien Sie uns ganz herzlich willkommen!

Hintergrund: Seit nunmehr 26 Jahren lobt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung den Innovationspreis aus. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet und ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 90.000 EUR dotiert. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativstes Start-up“ vergeben. Gesucht wurden junge Unternehmen, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder bestehende Märkte verändern. Bei den Bewerbungsgegenständen sollte es sich um marktreife Innovationen handeln.

 

Die Jury bilden der Vorsitzende Prof. Dr. Mirko Peglow, (Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe),

Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina),

Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME)), 

Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS),

Prof. Dr. Ingo Schellenberg, (Geschäftsführender Direktor des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt), 

Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau, (Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal),  Michael Krüger, (Geschäftsführer GISA GmbH), 

Dr. Jan Alberti (Vorstand der bmp Ventures AG) sowie 

Dr. Franziska Krüger (Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung).

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland.

 

Die 23 Finalisten des Hugo-Junkers-Preises für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017

in der Reihenfolge der Präsentation im Rahmen der Jurysitzung:

 

/// Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA)

Innovationstitel: SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel.

Prof. Dr. Michael Friebe, Dr. Axel Boese, M.Sc. Ivan Maldonado, M.Sc. Ali Pashazadeh

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg

Innovationstitel: Aufklärung eines Wirkmechanismus von Amyloid Beta, für neue Therapieansätze für die Alzheimer-Krankheit

Dr. Michael Kreutz, M.Sc. Katatzyrna M. Grochowska, Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 

Innovationstitel: CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface

Dr. rer. nat. Michael Lippert, Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl, Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar, Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt, Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert

_________________________________________________________________________________________

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie

Innovationstitel: Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen

Prof. Dr. Edmund P. Burte, Dr. Bodo Kalkofen

_________________________________________________________________________________________

 

Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Institut für Pharmazie

Innovationstitel: Therapeutische lipid-basierte Nukleinsäuretransporter für die Gentherapie

Dr. Christopher Janich, Dr. Christian Wölk

_________________________________________________________________________________________

 

/// Innovativste Projekte der angewandten Forschung

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Informatik, Institut für Simulation und Graphik

Innovationstitel: GeoHemIA - Geometrische und HämodynamischeBehandlungsunterstützung für Intrakranielle Aneurysmen

Dr. Sylvia Saalfeld, Dr.-Ing. Philipp Berg, Dr. med. Oliver Beuing, Prof. Dr. Bernhard Preim

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle

Innovationstitel: PIDcheck: Bestimmung der Anfälligkeit installierter Solarmodule für Potential-induzierte Degradation

Dr. Volker Naumann, Dr. Dominik Lausch,Dr. Nadine Schüler?

_________________________________________________________________________________________

 

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Medizin, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Innovationstitel: Künstliches Fruchtwasser und Perinatales Port-System zur Behandlung eines vorzeitigen Blasensprunges

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov

_________________________________________________________________________________________

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau, Institut Maschinenkonstruktion, Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie

Innovationstitel: Tribo-X: Software zur Effizienzsteigerung von geschmierten Systemen

Prof. Dr.-Ing. Dirk Bartel, Dr.-Ing. Lars Bobach, Dipl.-Ing. Ronny Beilicke

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Photonscore GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Ultra-empfindliche, zeitauflösende Forschungskamera

Dr. rer. nat. Werner Zuschratter, Dr. rer. nat. Ilya Kadashevich, Dr. Ing. Yury Prokazov, Dipl. Phys. Evgeny Turbin, Dipl. Phys. André Weber, Carolina Jentschke

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) Leipzig, Architektur-Institut Leipzig / Technische Universität Dresden, Institut für Baustoffe

Innovationstitel: Solaroptimierte Photovoltaik in Carbonbetonfassaden

Prof. Dr. Jens Schneider, Prof. Frank Hülsmeier, Adrian Heller, Marko Butler

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Innovativste Allianz

 

Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement / Universität Regensburg / Feuerwehr Halle (Saale) / esri Deutschland GmbH, Hannover

Innovationstitel: KUBAS - Koordination ungebundener Vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen

Prof. Dr. Stefan Sackmann,M.Sc. Hans Betke, M.Sc. Sebastian Lindner, Prof. Dr. Guido Schryen, Robert Pulz, Jan Halatsch

_________________________________________________________________________________________

 

ZPVP Zentrum für Produkt- Verfahrens- und Prozessinnovation GmbH – Experimentelle Fabrik, Magdeburg

Innovationstitel: Netzwerk „Assistenz in der Logistik“

Dipl. Wirt.-Ing. (FH) M.A. Sigrid Salzer (Netzwerkmanagement)

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle / IAB Ionenaustauscher Bitterfeld GmbH (LANXESS AG)

Innovationstitel: Antifouling-Membranspacer in Umkehrosmosemodulen zur Wasserentsalzung

Dr.-Ing. Ulrike Hirsch,Prof. Dr. rer. nat. Andreas Heilmann, M.Sc.  Magdalena Jab?o?ska, Dr.-Ing. Stefan Schulze, Dr. rer. nat. Carsten Schellenberg, Dr.-Ing. Stefan Lehmann

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Innovativste Produktentwicklung

 

SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH

Innovationstitel: Modulares Mess- und Prüfsystem SONAPHONE für die Instandhaltung 4.0

Dipl.-Phys. Hans-Joachim Münch, Dr. Santer zur Horst-Meyer, Prof. Dr. Peter Holstein

_________________________________________________________________________________________

 

Trinseo Deutschland GmbH, Schkopau

Innovationstitel: Innovativer hochfunktionalisierter Styrol-Butadien-Kautschuk für rollwiderstandsarme Reifen

Dr. Michael Rössle, Dr. Dominique Thielemann, Dr. Sven Thiele

_________________________________________________________________________________________

 

FEHA LaserTec GmbH, Bitterfeld-Wolfen

Innovationstitel: Neuartiger gütegeschalteter CO2-Laser hoher Leistung

Alexander Letzsch, Dr. rer. nat. habil. Gisbert Staupendahl

_________________________________________________________________________________________

 

Gesellschaft für Angewandte Medizinische Physik und Technik mbH (GAMPT mbH), Merseburg

Innovationstitel: BCC 300 - ein Luftblasenanalyser für die extrakorporale Zirkulation

Dr. rer. nat. Michael Schultz, Dr. rer. nat. Ronny Habel, Prof. Dr. rer. nat. Klaus-Vitold Jenderka, Dipl. Phys. Georg Dietrich, Dipl. Phys. Robert Klaua

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Sonderpreis: Innovativstes Start-up

 

exceeding solutions GmbH, Merseburg

Innovationstitel: Testsystem für den Smart Meter Rollout

Prof. Dr. Uwe Heuert, Dipl.-Ing. (FH) Oliver Punk

_________________________________________________________________________________________

 

SciFlow GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Digitale Publikationsplattform für Forschende

Dr. Carsten Borchert, Frederik Eichler, Viktor Hahn

_________________________________________________________________________________________

 

TinkerToys GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Umweltfreundliches, individuelles Kinderspielzeug aus dem 3D-Drucker

Dr. Marko Jacob, Sebastian Friedrich, Tobias Klein

_________________________________________________________________________________________

 

Indalyz Monitoring & Prognostics GmbH (IM&P), Halle (Saale)

Innovationstitel: Künstlich intelligentes Maschinenzustandsüberwachungssystem (CASIS)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Schulz, Valentin Wasner, Martin Thieme

_________________________________________________________________________________________

 

i-bring GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: i-depot: Home Logistic von push zu pull

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) René Gröger, Dr.-Ing. Peter von Pokrzywnicki, Dipl. Volkswirt Mathias Pafelinsky, Elias Röhler

_________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

Die aktuelle Pressemitteilung als PDF finden Sie zum Download HIER.

 

Einladung nach Halle (Saale): Die Finalisten stehen fest - Willingmann verleiht Hugo-Junkers-Preis 2017

Minister zeichnet die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft des Landes aus

 

Magdeburg, 28.11.2017

Spannend bis zur letzten Stunde bleibt der Wettbewerb! 81 vielversprechende Projekte und Produkte aus dem gesamten Land wurden beim „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017“ eingereicht. 23 haben es in die finale Runde geschafft, 15 von ihnen werden am 6. Dezember in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) ausgezeichnet. Erst dann wird bekannt gegeben, wer die ersten drei Plätze in den fünf Kategorien belegt.

In kurzen Präsentationen werden sich die 23 Finalisten ab 17.00 Uhr im Rahmen einer Begleitausstellung vorstellen. Im Anschluss wird Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft 2017 auszeichnen.

Medienvertreter/innen sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen!

 

Wo: Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften,

Jägerberg 1 (ehemals Moritzburgring 10), 06108 Halle (Saale)

 

Wann: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:00 Uhr

Finalisten-Präsentation mit dem Schirmherren, Prof. Dr. Armin Willingmann,

Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt

 

17:30 Uhr Beginn der Preisverleihung

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an der Preisverleihung teilnehmen werden.

Anmeldungen sind ab sofort möglich an: flenkermanthey@img-sachsen-anhalt.de

Gern stellen wir Ihnen kostenfreie Fotos der Juroren  zur Verfügung oder stellen Kontakt zu den Finalisten her.

Bleiben Sie gespannt und seien Sie uns ganz herzlich willkommen!

Hintergrund: Seit nunmehr 26 Jahren lobt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung den Innovationspreis aus. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet und ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 90.000 EUR dotiert. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativstes Start-up“ vergeben. Gesucht wurden junge Unternehmen, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder bestehende Märkte verändern. Bei den Bewerbungsgegenständen sollte es sich um marktreife Innovationen handeln.

 

Die Jury bilden der Vorsitzende Prof. Dr. Mirko Peglow, (Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe),

Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina),

Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME)), 

Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS),

Prof. Dr. Ingo Schellenberg, (Geschäftsführender Direktor des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt), 

Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau, (Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal),  Michael Krüger, (Geschäftsführer GISA GmbH), 

Dr. Jan Alberti (Vorstand der bmp Ventures AG) sowie 

Dr. Franziska Krüger (Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung).

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland.

 

Die 23 Finalisten des Hugo-Junkers-Preises für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017

in der Reihenfolge der Präsentation im Rahmen der Jurysitzung:

 

/// Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA)

Innovationstitel: SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel.

Prof. Dr. Michael Friebe, Dr. Axel Boese, M.Sc. Ivan Maldonado, M.Sc. Ali Pashazadeh

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg

Innovationstitel: Aufklärung eines Wirkmechanismus von Amyloid Beta, für neue Therapieansätze für die Alzheimer-Krankheit

Dr. Michael Kreutz, M.Sc. Katatzyrna M. Grochowska, Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 

Innovationstitel: CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface

Dr. rer. nat. Michael Lippert, Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl, Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar, Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt, Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert

_________________________________________________________________________________________

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie

Innovationstitel: Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen

Prof. Dr. Edmund P. Burte, Dr. Bodo Kalkofen

_________________________________________________________________________________________

 

Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Institut für Pharmazie

Innovationstitel: Therapeutische lipid-basierte Nukleinsäuretransporter für die Gentherapie

Dr. Christopher Janich, Dr. Christian Wölk

_________________________________________________________________________________________

 

/// Innovativste Projekte der angewandten Forschung

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Informatik, Institut für Simulation und Graphik

Innovationstitel: GeoHemIA - Geometrische und HämodynamischeBehandlungsunterstützung für Intrakranielle Aneurysmen

Dr. Sylvia Saalfeld, Dr.-Ing. Philipp Berg, Dr. med. Oliver Beuing, Prof. Dr. Bernhard Preim

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle

Innovationstitel: PIDcheck: Bestimmung der Anfälligkeit installierter Solarmodule für Potential-induzierte Degradation

Dr. Volker Naumann, Dr. Dominik Lausch,Dr. Nadine Schüler?

_________________________________________________________________________________________

 

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Medizin, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Innovationstitel: Künstliches Fruchtwasser und Perinatales Port-System zur Behandlung eines vorzeitigen Blasensprunges

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov

_________________________________________________________________________________________

 

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau, Institut Maschinenkonstruktion, Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie

Innovationstitel: Tribo-X: Software zur Effizienzsteigerung von geschmierten Systemen

Prof. Dr.-Ing. Dirk Bartel, Dr.-Ing. Lars Bobach, Dipl.-Ing. Ronny Beilicke

_________________________________________________________________________________________

 

Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Photonscore GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Ultra-empfindliche, zeitauflösende Forschungskamera

Dr. rer. nat. Werner Zuschratter, Dr. rer. nat. Ilya Kadashevich, Dr. Ing. Yury Prokazov, Dipl. Phys. Evgeny Turbin, Dipl. Phys. André Weber, Carolina Jentschke

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) Leipzig, Architektur-Institut Leipzig / Technische Universität Dresden, Institut für Baustoffe

Innovationstitel: Solaroptimierte Photovoltaik in Carbonbetonfassaden

Prof. Dr. Jens Schneider, Prof. Frank Hülsmeier, Adrian Heller, Marko Butler

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Innovativste Allianz

 

Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement / Universität Regensburg / Feuerwehr Halle (Saale) / esri Deutschland GmbH, Hannover

Innovationstitel: KUBAS - Koordination ungebundener Vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen

Prof. Dr. Stefan Sackmann,M.Sc. Hans Betke, M.Sc. Sebastian Lindner, Prof. Dr. Guido Schryen, Robert Pulz, Jan Halatsch

_________________________________________________________________________________________

 

ZPVP Zentrum für Produkt- Verfahrens- und Prozessinnovation GmbH – Experimentelle Fabrik, Magdeburg

Innovationstitel: Netzwerk „Assistenz in der Logistik“

Dipl. Wirt.-Ing. (FH) M.A. Sigrid Salzer (Netzwerkmanagement)

_________________________________________________________________________________________

 

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle / IAB Ionenaustauscher Bitterfeld GmbH (LANXESS AG)

Innovationstitel: Antifouling-Membranspacer in Umkehrosmosemodulen zur Wasserentsalzung

Dr.-Ing. Ulrike Hirsch,Prof. Dr. rer. nat. Andreas Heilmann, M.Sc.  Magdalena Jab?o?ska, Dr.-Ing. Stefan Schulze, Dr. rer. nat. Carsten Schellenberg, Dr.-Ing. Stefan Lehmann

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Innovativste Produktentwicklung

 

SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH

Innovationstitel: Modulares Mess- und Prüfsystem SONAPHONE für die Instandhaltung 4.0

Dipl.-Phys. Hans-Joachim Münch, Dr. Santer zur Horst-Meyer, Prof. Dr. Peter Holstein

_________________________________________________________________________________________

 

Trinseo Deutschland GmbH, Schkopau

Innovationstitel: Innovativer hochfunktionalisierter Styrol-Butadien-Kautschuk für rollwiderstandsarme Reifen

Dr. Michael Rössle, Dr. Dominique Thielemann, Dr. Sven Thiele

_________________________________________________________________________________________

 

FEHA LaserTec GmbH, Bitterfeld-Wolfen

Innovationstitel: Neuartiger gütegeschalteter CO2-Laser hoher Leistung

Alexander Letzsch, Dr. rer. nat. habil. Gisbert Staupendahl

_________________________________________________________________________________________

 

Gesellschaft für Angewandte Medizinische Physik und Technik mbH (GAMPT mbH), Merseburg

Innovationstitel: BCC 300 - ein Luftblasenanalyser für die extrakorporale Zirkulation

Dr. rer. nat. Michael Schultz, Dr. rer. nat. Ronny Habel, Prof. Dr. rer. nat. Klaus-Vitold Jenderka, Dipl. Phys. Georg Dietrich, Dipl. Phys. Robert Klaua

_________________________________________________________________________________________

 

 

/// Sonderpreis: Innovativstes Start-up

 

exceeding solutions GmbH, Merseburg

Innovationstitel: Testsystem für den Smart Meter Rollout

Prof. Dr. Uwe Heuert, Dipl.-Ing. (FH) Oliver Punk

_________________________________________________________________________________________

 

SciFlow GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Digitale Publikationsplattform für Forschende

Dr. Carsten Borchert, Frederik Eichler, Viktor Hahn

_________________________________________________________________________________________

 

TinkerToys GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: Umweltfreundliches, individuelles Kinderspielzeug aus dem 3D-Drucker

Dr. Marko Jacob, Sebastian Friedrich, Tobias Klein

_________________________________________________________________________________________

 

Indalyz Monitoring & Prognostics GmbH (IM&P), Halle (Saale)

Innovationstitel: Künstlich intelligentes Maschinenzustandsüberwachungssystem (CASIS)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Schulz, Valentin Wasner, Martin Thieme

_________________________________________________________________________________________

 

i-bring GmbH, Magdeburg

Innovationstitel: i-depot: Home Logistic von push zu pull

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) René Gröger, Dr.-Ing. Peter von Pokrzywnicki, Dipl. Volkswirt Mathias Pafelinsky, Elias Röhler

_________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

Die aktuelle Pressemitteilung als PDF finden Sie zum Download HIER.

 

81 Wettbewerbsbeiträge gehen in das Rennen um den Hugo-Junkers-Preis 2017

Die Einreichfrist für Bewerbungen endete am 01.10.2017

Magdeburg ist mit 31 Bewerbungen regionaler Spitzenreiter

 

Magdeburg, 05.10.2017:

 

81 zukunftsweisende, innovative Produkte und Technologien aus Sachsen-Anhalt, die in enger Zusammenarbeit von Industrie, Handwerk  und Forschungseinrichtungen entstanden sind, haben sich in diesem Jahr um den mit insgesamt 90.000 Euro dotierten Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt beworben. Den Starschuss für die diesjährige Runde des begehrten in fünf Kategorien ausgeschriebenen Preises hatte Wirtschaftsminister Professor Armin Willingmann im April auf der weltweit wichtigsten Industriemesse in Hannover gemeinsam mit einem der Vorjahrespreisträger, der Wittenberger Tesvolt GmbH, gegeben. 

 

Bei den jetzt eingereichten Projekten handelt es sich um marktreife Innovationen, die einen einzigartigen Kundennutzen bieten oder bestehende Produkte nachweislich verbessern. Sowohl Neulinge als auch namhafte Innovatoren haben ihren Hut um den begehrten Preis in den Ring geworfen. Die Bewerbungen kommen aus fast allen Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen: Von Medizin, Medizintechnik, Maschinenbau, Kreativwirtschaft, Neurobiologie, Chemie, Automotive, IT, Handwerk, Energie- und Umweltwirtschaft, Life Science bis zur Logistik sind zahlreiche Kompetenzbereiche vertreten.

 

Mit 31 Einreichungen ist Magdeburg in diesem Jahr, aus Sicht der regionalen Verteilung, Spitzenreiter, gefolgt von Halle (Saale) mit 27 Projekten. Die weiteren Einreichungen kommen aus vielen Richtungen in Sachsen-Anhalt, beispielsweise  aus Merseburg, Wernigerode, Havelberg, Gommern, Dessau-Roßlau, Barleben oder der Lutherstadt Eisleben. Die wissenschaftliche Komponente des Wettbewerbs wird durch 17 Einreichungen deutlich, die aus den Hochschulen Sachsen-Anhalts kommen, 11 Bewerbungen wurden von  Forschungseinrichtungen gesendet. Besonders zahlreich nutzten die Teilnehmer in diesem Jahr die  Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“. Zahlreiche Start-Ups nutzten die ihnen gewidmete Sonderkategorie, um sich zu beteiligen. 

 

Am 17. November wird die bewährte Jury unter Vorsitz von Professor Dr. Mirko Peglow, technischer Geschäftsführer der „Pergande Gruppe“, die Finalisten festlegen in den Kategorien „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“, „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“, „Innovativste Produktentwicklung“, „Innovativste Allianz“ und für den Sonderpreis: Innovativstes Start-Up.

 

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 6. Dezember, in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) statt. Erst dort wird auch das Geheimnis um die Preisträger und Preisträgerinnen 2017 gelüftet. 

 

Gern unterstützen wir Sie durch Kontaktvermittlungen zu Interviewpartnern, mit O-Tönen oder Bildmaterial.

 

 

Die aktuelle Pressemitteilung als PDF finden Sie zum Download HIER.

 

Endspurt für Hugo-Junkers-Preis 2017

Die Bewerbungsphase für den diesjährigen Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt endet am 1. Oktober 2017.

Wirtschaftsminister Professor Dr. Willingmann und Vorjahrespreisträger rufen zur Bewerbung auf 

Magdeburg 27.09.2017

„Die Teilnehmer und Preisträger der vergangenen Jahre haben eindrucksvoll bewiesen, wie viel Potenzial und Innovationskraft in unserem Land steckt. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen haben sich mit großartigen Entwicklungen und Produkten beworben. Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder staunen dürfen“,  ist Wirtschaftsminister Professor Dr. Armin Willingmann sicher. Die über 40 bereits eingereichten Bewerbungen um den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt seien sehr vielversprechend. Der Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung ist mit insgesamt 90.000 Euro dotiert und soll Ideenschmieden in Sachsen-Anhalt in Ihrer Entwicklung fördern.

Dass eine Bewerbung um den Hugo-Junkers Preis sich lohnt, bestätigt auch der Vorjahressieger in der Sonderkategorie IKT Florian Thürkow, der für sein Indoor Navigationssystem ausgezeichnet worden war: „ Der Hugo-Junkers-Preis im vergangenen Jahr war für uns ein echter Glücksfall. Seit dem ist viel passiert. Unsere Bluetooth basierte iBeacon Technologie findet mehr und mehr Interessenten. Momentan finalisieren wir gerade zwei Großaufträge, über die ich leider nicht mehr verraten darf. Nur soviel, auch in der Landwirtschaft findet unsere Positionierungsalgorithmen großen Anklang und wir befinden uns sozusagen auf dem Weg von von indoor nach draußen. Ich kann wirklich jedem mit gutem Gewissen den Hugo-Junkers-Preis empfehlen. Nicht nur wegen des attraktiven Preisgeldes, sondern vielmehr auch wegen der hohen Außenwirkung und Wahrnehmung, die wir dadurch bekommen haben. Also Entrepreneure dieses Landes, bis zum 1. Oktober ist nicht mehr viel Zeit. Macht mit, es lohnt sich!“ so Florian Thürkow. 

Nur noch bis zum 1. Oktober 2017 haben kluge Köpfe, Tüftler, Entwickler und Forscher aus Sachsen-Anhalt Gelegenheit, sich mit ihren eindrucksvollen Erfindungen zu bewerben. Gesucht werden raffinierte Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Allianzen aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk.

Weitere Informationen zum Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017, zu den Teilnahmebedingungen und Jurymitgliedern finden Sie online unter www.hugo-junkers-preis.de. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember in der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle(Saale) statt.

Im Bild:
Florian Thürkow /// 1. Platz Sonderpreis IKT 2016 /// Foto: Andreas Lander

Gern unterstützen wir Sie durch Kontaktvermittlungen zu Interviewpartnern, mit O-Tönen oder Bildmaterial

Die aktuelle Pressemitteilung als PDF finden Sie HIER.

 

Bewerbungsstart Hugo-Junkers-Preis 2017

Die Bewerbungsphase für den diesjährigen Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt startet am 25. April 2017.

Gesucht! Visionäre, Forscher, Tüftler und Querdenker 

 

Auftakt für Hugo-Junkers-Preis 2017 auf der Hannover Messe
Wirtschaftsminister Willingmann gibt Startschuss
Wettbewerb mit 90.000 Euro dotiert

 

Magdeburg/Hannover 25.04.2017 

Auf der weltweit wichtigsten Industriemesse in Hannover ist der „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017“ heute in eine neue Runde gestartet. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann gab den Startschuss für den Wettbewerb, der mit insgesamt 90.000 Euro dotiert ist. Gesucht werden  Unternehmen und Forscher, die mit ihren Visionen, kreativem Denken sowie innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für die Märkte schaffen. 

„Für den Namensgeber dieses Preises bedeutete Forschen Fortschritt und Humanität. Die Preisträger der vergangenen Jahre haben diese Tradition fortgesetzt und gezeigt, wie viel  Potenzial und Innovationskraft in unserem Land frei gesetzt werden kann. Ich möchte gerade jungen und kleinen Unternehmen Mut machen, mit unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten. Voraussetzung für erfolgreiche Innovationen sind Partner mit unterschiedlichsten Kompetenzen und Erfahrungen“, sagte Wirtschaftsminister Willingmann.

Zum Start des diesjährigen Wettbewerbs besuchte der Minister die Wittenberger TESVOLT GmbH, Vorjahres-Preisträger der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“. Das Unternehmen stehe mit seinen internationalen Speicherprojekten beispielhaft für wirtschaftlichen Erfolg und für den Geist des Hugo-Junkers Preises, erklärte der Minister. Mit der von TESVOLT entwickelten Technologie kann Energie aus natürlichen Ressourcen gespeichert und eine stabile Stromversorgung gewährleistet werden – ein spürbarer Gewinn für Regionen, in denen es kaum leistungsfähige Stromnetze gibt. Das mittlerweile 30-köpfige Team nimmt die Energiewende als Herausforderung, geschaffen werden sollen Speicherlösungen für Gewerbetreibende und industrielle Anwendungen.


„Seit der Verleihung des Hugo-Junkers-Preises geht es für TESVOLT noch steiler bergauf als bisher. Das Land Sachsen-Anhalt glaubt an die Zukunft des Unternehmens und hat daher mehrere Millionen Euro Wachstumskapital investiert. Das TESVOLT-Team stellt den neuen Batteriespeicher derzeit auf Messen weltweit vor und bekommt überall begeisterte Reaktionen. Ende Mai wird auf der Messe Intersolar in München das neue Hochvolt-System präsentiert. Der Markt für Batteriespeicher wird in den nächsten Jahren dramatisch anwachsen, das Potenzial ist da“, so Daniel Hannemann, kaufmännischer Geschäftsführer von TESVOLT. „Wir wollen diesen Markt mit unserem neuen Hochvolt-Speicher maßgeblich mitbestimmen.“

 

Die Sonderkategorie des renommierten Preises ist in diesem Jahr Start-ups gewidmet. Sie  sind Impulsgeber für die Wirtschaft und Pool innovativer Ideen. Deshalb steht das Thema „Gründung“  auf der wirtschaftspolitischen Agenda des Landes Sachsen-Anhalt ganz weit oben. Gestartet ist bereits der Mittelstands- und Gründerfonds mit einem Volumen von insgesamt rund 112,5 Millionen Euro. Er soll der heimischen Wirtschaft Rückenwind für weiteres Wachstum verleihen. Mit der bereits beschlossenen Meistergründungsprämie und dem in der vergangenen Woche gestarteten Nachfolgefonds (Volumen 265 Millionen Euro) hat das Land weitere Instrumente beschlossen, die Betriebsübernahmen und den Start in die Selbstständigkeit erleichtern sollen. Über dies hinaus plant der Wirtschaftsminister im Rahmen der anstehenden Hochschulgesetz-Novelle spürbare Erleichterungen für Gründungen aus Hochschulen heraus. „Die Sonderkategorie Start-ups des diesjährigen Hugo-Junkers-Preises ergänzt diese „Gründungs-Kampagne“ in besonderer Weise“, so Minister Willingmann.

 

Informationen zum Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt

Seit mehr als 25 Jahren lobt das Ministerium für  Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung  einen Innovationspreis aus, um Unternehmen und Forschungseinrichtungen für ihre exzellenten Entwicklungen zu ehren. Um die gesamte Innovationskette abzubilden, wurde dieser Innovationspreis 2013 mit dem Forschungspreis des Landes zum Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt verschmolzen. Bei den eingereichten Projekten sollte es sich um marktreife Innovationen handeln. Voraussetzung ist, dass die Innovation einen einzigartigen Kundennutzen bietet und/oder bestehende Produkte nachweislich verbessert. Bewerbungen für den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt können bis zum 1. Oktober 2017 in den Kategorien

//    Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung
//    Innovativste Projekte der angewandten Forschung
//    Innovativste Produktentwicklung
//    Innovativste Allianz
//    Sonderpreis: Innovativstes Start-up

 

 

eingereicht werden.

Zur bewährten Jury unter Vorsitz von Professor Dr. Mirko Peglow gehören sachverständige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk.

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 6. Dezember in Halle (Saale) statt.

 

Gern unterstützen wir Sie durch Kontaktvermittlungen zu Interviewpartnern, mit O-Tönen oder Bildmaterial.

Die aktuelle Pressemitteilung als PDF finden Sie HIER.