Unsere Jury 2025
Unabhängig & interdisziplinär
Eine unabhängige Jury, bestehend aus sachverständigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft entscheidet über die Nominierungen und die Vergabe des Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt in vier Kategorien. Zur Vorbereitung ihrer Entscheidungen können die Juroren weitere unabhängige Sachverständige hinzuziehen. Diese besitzen dabei lediglich eine beratende Funktion und haben keinerlei Stimmrecht.
Professor Dr. Frieder Stolzenburg
Juryvorsitzender
Prorektor für Forschung und Chancengleichheit an der Hochschule Harz
Beruflicher Werdegang und Funktionen:
Seit 2002: Professur (C2) für Wissensbasierte Systeme (Künstliche Intelligenz, Intelligente Agenten, Data Mining) an der Hochschule Harz, Wernigerode
Seit 2022: Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, Hochschule Harz
Seit 2021: Stellvertretender Leiter des Promotionszentrums Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien der Hochschulen Anhalt, Harz und Merseburg
2012–2024: Stellvertretender Sprecher der Fachgruppe Kognition der GI (Gesellschaft für Informatik)
2007–2012: Prorektor für Forschung und Wissenstransfer, Hochschule Harz
Auszeichnungen:
2018: Prize for Most Technologically Feasible Poster Contribution für „The Power of Linear Recurrent Neural Networks“, Cognitive Computing, Hannover
2017: 3. Platz Innovativste Allianz beim Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt
2016: 2. Platz Innovativste Allianz beim Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt
Abschlüsse:
2006: Habilitation zum Thema „Multiagent Systems and RoboCup: Specification, Analysis, and Theoretical Results“, Universität in Koblenz
1998: Promotion (magna cum laude) zum Thema „Disjunctive Logic Programming with Constraints and its Applications“
1992: Diplom in Informatik (mit Auszeichnung, Note 1,1)
Dr. Jan Alberti
Jurymitglied
Vorstand bmp Ventures AG
Jan Alberti ist seit 2017 Vorstand der bmp Ventures AG und mitverantwortlich für das Management der IBG-Fonds in Sachsen-Anhalt. Die IBG-Fonds sind durch Mittel des Landes und der EU finanzierte Venture Capital Fonds und investieren in kleine und mittlere, innovative Technologieunternehmen in Sachsen-Anhalt.
Er startete 2013 als Investment Manager bei der bmp, nachdem er von 2007 bis 2013 einen Hightech-Inkubator in Potsdam aufbaute (GO:INcubator GmbH), davon 2010-2013 als General Manager und dort über 60 Hightech-Startups in der Frühphase beim Business Development und der Kapitalakquise unterstützte.
Bei bmp Ventures AG ist er mir 17 weiteren Mitarbeitern für ein Portfolio von rund 50 Unternehmen verantwortlich. Sein eigener Investmentfokus lieg vor allem in den Bereichen Enterprise Software, Mobile Apps, Mobility, Automotive und Energie-Technologien.
Jan Alberti promovierte 2010 an der Universität Potsdam, nachdem er mehrere Forschungs- und Arbeitsaufenthalte in USA und China absolvierte, u.a. als DAAD Stipendiat der Beihang University (2009), Peking als Financial Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt (2006) und Siemens Healthcare USA (2004-2005).
Professorin Dr. Kerstin Baumgarten
Jurymitglied
Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der Hochschule Magdeburg-Stendal
1980-1984
Studium der Sportwissenschaft an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig
1984-1988
Forschungsstudium an der DHfK in Leipzig
1988
Promotion zum Dr. paed.
1988-1992
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHfK in Leipzig
1993-1997
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Modellstudiengang „Gesundheitsförderung und -management“ an der Fachhochschule Magdeburg
1997
Forschungsaufenthalt an der San Diego State University (USA), Institute for Behavior and Comunity Health
1998-2011
Dozentin an der Hochschule Magdeburg-Stendal
2011-2013
Vertretungsprofessur für Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Theorie und Methoden der Gesundheitsförderung an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Seit 2014
Professur für Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Theorie und Methoden der Gesundheitsförderung an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Seit 2018
Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der Hochschule Magdeburg-Stendal
Professor Dr. med. Emrah Düzel
Jurymitglied
Direktor des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Otto-von-Guericke-Universität
Emrah Düzel hat seine Ausbildung zum Neurologen in Deutschland (in Bonn und Magdeburg) absolviert. Er arbeitet in der kognitiven Neurologie an der funktionellen Anatomie menschlicher episodischer Gedächtnisnetzwerke, neuromodulatorischer Schaltkreise, ihren klinischen und mechanistischen Veränderungen bei Alterung und Neurodegeneration und ihrem Potential für Plastizität. Er leitet das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung und die Gedächtnisambulanz an der OvG Universität Magdeburg.
Als Sprecher des Standorts Magdeburg des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE, Helmholtz-Gesellschaft) unterstützt er die Umsetzung und Analyse bildgebender und kognitiver Verfahren in der Alzheimer-Erkrankung. Zudem ist er in Teilzeit Gruppenleiter am Institut für Kognitive Neurowissenschaften der Univ. College London, Fellow der Max-Planck School of Cognition und Mitbegründer des Digital-Health-Start-ups neotiv. Innerhalb des neu gegründeten Deutschen Netzwerks der Gedächtniskliniken koordiniert er eine Arbeitsgruppe zu Digital Health und Telemedizin. Emrah Düzel ist Sprecher des neu eingerichteten Sonderforschungsbereichs 1436 „Neural Resources of Cognition“.
Professorin Dr. Carola Griehl
Jurymitglied
Geschäftsführende Direktorin des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt
1978-1983
Studium der Chemie mit Schwerpunkt Biochemie an der MLU Halle
1983-1986
wissenschaftliche Aspirantur beim VEB Berlin Chemie, Bereich Peptidwirkstoffe
1987
Promotion zum Dr. rer. nat. an der MLU Halle („Mit Auszeichnung"); Adam-Kuckhoff-Preis
1986-1996
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MLU Halle, AG Wirkstoffbiochemie
1995-1997
Mitarbeit in der Geschäftsstelle des Beirates für Wissenschaft und Forschung im Kultusministerium des Landes
seit 1997
Professur für Biochemie und Phototrophe Biotechnologie an der Hochschule Anhalt
seit 2000
Aufbau und Leitung des Kompetenzzentrums Algenbiotechnologie
2004-2011
Vizepräsidentin für Studium und Lehre; Leiterin der Senatskommission SL
2004-2019
Stellvertretende Direktorin des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt
seit 2009
DECHEMA-Beirat Algenbiotechnologie
seit 2009
DECHEMA-Beirat Algenbiotechnologie
2010
BMBF-Themenbotschafterin für das Wissenschaftsjahr „Zukunft der Energie“
seit 2011
Leitung des Biosolarzentrums (HSA & GICON GmbH) an der Hochschule Anhalt
seit 2012
Jurorin des Bundesumweltwettbewerbes
2013
Hugo Junkers Preis für Forschung und Innovation in 2 Kategorien:
- Wirkstoffe aus Algen zur Prävention gegen Alzheimer-Demenz; Partner: Leibniz-IPB, Fraunhofer-IZI, (Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung)
- Tannenbaum-Reaktor - ein innovatives System zur Mikroalgenkultivierung Partner: GICON GmbH (Innovativste Allianz)
seit 2014
Senatorin und Mitglied der Senatskommission der Hochschule Anhalt
seit 2015
Leitung der Landesschülerakademie
seit 2019
Gründung des Zentrums Naturstoff-basierte Therapeutika an der Hochschule Anhalt in Kooperation mit Fraunhofer IZI-MWT, gemeinsame Leitung der Gruppe „Innovative Verfahren zur Identifizierung neuer Wirkstoff-Leitstrukturen, Small moleculs und Biologicals“ (Fraunhofer Kooperationsprogramm FH)
seit 2019
Berufung in die Arbeitsgruppe Stoffliste durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
seit 2020
Geschäftsführende Direktorin des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt
Dr. Sandra Hagel
Jurymitglied
Präsidentin des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Dr. Sandra Hagel studierte Jura an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, arbeitete und forschte 2002 bis 2003 in der Umweltbehörde TCEQ in Houston/Texas bzw. University of Houston und promovierte 2007 zum Thema „Rechtliche Instrumente zur Berücksichtigung des Naturschutzes beim Erwerb von Rechten an bundeseigenen Bodenschätzen in den USA und Deutschland.“
Dr. Hagel ist seit 1999 in der Landesverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt tätig, u.a. im Ministerium für Gesundheit und Soziales, im Landesverwaltungsamt in Halle u.a. als Leiterin des Referats „Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz“ sowie als Abteilungsleiterin im Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd.
Seit Juni 2017 ist Dr. Hagel Präsidentin des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt.
Peter Hinrichs
Jurymitglied
Referent für Forschungsförderung, Technologietransfer, Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
Seit 08/2011
Referent für Forschungsförderung, Technologietransfer, Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
07/1994 - 08/2011
Referent für Wissenschaftspolitik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsförderung im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
07/1992 - Juli 1994
Referent für Wissenschaftspolitik im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
1989 - 1992
Zweites Juristisches Staatsexamen, Rechtsreferendariat am Landgericht Bonn
1983 - 1987
Erstes Juristisches Staatsexamen, Öffentliche Verwaltung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1980 - 1983
Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Bank für Gemeinwirtschaft Bonn
Olaf Höhn
Jurymitglied
Geschäftsführer der Florida Eis Manufaktur GmbH
Olaf Höhn
Persönliche Daten:
- Geburtsjahr: 1949
- Geburtsort: Berlin
- Aufgewachsen in Berlin-Neukölln
- Eltern besaßen eine Bäckerei, die eine frühe Inspiration für die Leidenschaft für Lebensmittel und Handwerk darstellte
- Unternehmer, Inhaber von Florida Eis Manufaktur
Studium:
- Ingenieur-Studium, Maschinenbau
Berufseinstieg:
- Nach dem Studium sofort in die Selbstständigkeit eingestiegen
1985:
- Entscheidung zur Speiseeisproduktion und Gründung von Florida Eis
- Erkenntnis der Möglichkeiten, Eis regional herzustellen, durch die Symbiose mit einer hochwertigen kleinen Eisproduktion „Café Annelie“
Nachhaltigkeit:
- Entwicklung erster CO2-neutraler Eisproduktion in Deutschland
- Kombination von Eisproduktion und Nutzung der Sonnenenergie in den Sommermonaten
Philosophie:
- „Wir machen aus Sonne Eis“ - Überzeugung von der Synergie zwischen Natur und Technologie
- Nachhaltigkeit als Motivation
Ein engagierter Unternehmer mit einer Leidenschaft für nachhaltige Produktion und regionales Handwerk, der seine Wurzeln in der Lebensmittelbranche hat und sich für eine umweltfreundliche Zukunft einsetzt.
Hans-Peter Kemser
Jurymitglied
Präsident & CEO der BMW Manufacturing Hungary kft.
1995-1997
Master of Science, University of Virginia (USA)
05/1997 – 11/2006
Div. Leitungsfunktionen in den BMW Group Werken Dingolfing und Regensburg
12/2006 – 04/2010
Leiter Montage Motorrad BMW Group Werk Berlin
05/2010 – 12/2013
Leiter Karosseriemontage u. Montage BMW Group Werk Regensburg
01/2014 – 11/2015
Leiter Montage BMW Group Werk Oxford
Seit 11/2015
Werkleiter BMW Group Werk Leipzig
Marko Mühlstein
Jurymitglied
Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA)
- Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) seit 2013
- Angestellter beim Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt (2012 bis 2013)
- Angestellter in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin (2010 bis 2011)
- Mitglied des Deutschen Bundestages für den WK 66 Altmark (2005 bis 2009)
- Angestellter im Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt (2002 bis 2005)
- Angestellter im Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Büro d. Ministers Dr. Jürgen Heyer (2000 bis 2002)
- Angestellter der Landesverwaltung in Stendal (1998 bis 2000)
- Abschluss als „Staatlich geprüfter Umweltschutztechniker“
- Abschluss als Industrieelektroniker, Fachbereich Produktionstechnik (1994)
Prof. Dr. Mirko Peglow
Jurymitglied
Geschäftsführer der IPT-Pergande GmbH
seit 01/2012
Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe (Pergande GmbH, VTA GmbH, IPT Pergande GmbH
05/2008
Ruf auf den Lehrstuhl für Partikelverfahrenstechnik der Technischen Universität Graz, Österreich
03/2008 - 01/2012
Juniorprofessor für Partikelbildende Wirbelschichtprozesse und Leiter der Innoprofile-Nachwuchsforschungsgruppe Wirbelschichttechnik NaWiTec
04/2005 - 02/2008
Oberassistent am Institut für Verfahrenstechnik, Lehrstuhl Thermische Verfahrenstechnik
01/2005
Promotion zum Doktor-Ingenieur der Fachrichtung Verfahrenstechnik
seit 02/2004
Leiter der Projektgruppe „Produktgestaltung und Modellierung“ am IFF Fraunhofer Institut Magdeburg
10/2001 - 10/2004
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Apparate- und Umwelttechnik
Professorin Dr. Doreén Pick
Jurymitglied
Prorektorin für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und Informationswissenschaften an der Hochschule Merseburg
seit 2022
Mitglied im Außenwirtschaftsbeirat des Landes Sachsen-Anhalts
seit April 2022
Prorektorin für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung (PFWE)
04/2021-03/2022
Prodekanin des FB WIW
10/2016-03/2022
Mitglied des Fachbereichsrats
Seit 04/2016
Hochschule Merseburg, W2-Professorin für Allgemein. BWL, Marketing und Internationale Wirtschaft
05/2016
Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Habilitation im Fach Marketing
10/2015-03/2016
Hochschule Merseburg, W2-Vertretungsprofessorin für Allgemein. BWL, Marketing und Internationale Wirtschaft
05/2009-03/2016
Freie Universität Berlin, Marketing-Department, Juniorprofessorin für Business-to-Business-Marketing (W1), Berlin
10/2011-09/2013
Ruhr-Universität Bochum, W3-Vertretungsprofessorin für B2B-Marketing
10/2004-01/2008
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Promotion im Marketing
09/2000-06/2001
Università degli Studi di Parma, Parma (Italien)
10/1996-01/2002
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Diplomstudium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkten Handelsmarketing, Controlling, Internationale Wirtschaftsbeziehungen (VWL)
Professorin Dr.-Ing. Sylvia Rohr
Jurymitglied
Beraterin für Technologietransfer und Innovation
Prof. Dr.-Ing. Sylvia Rohr war von 2008 bis 2019 Geschäftsführerin der Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering an der Universität Stuttgart (GSaME), einer seit 2007 im geförderten Exzellenzeinrichtung.
Dem Studium Maschinenbau/Werkstoffwissenschaften und der Promotion auf dem Gebiet supraleitender Werkstoffe schloss sich eine langjährige Forschungstätigkeit an. Seit 1991 bildeten nationales und internationales Wissenschaftsmanagement und Technologietransfer die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit.
Der EU-Stabsstelle Baden-Württemberg folgten verantwortliche Funktionen bei der Steinbeis Stiftung für Wirtschaftsförderung StW in Stuttgart: als Leiterin des internationalen Netzwerkes von Steinbeis Unternehmen, stellv. Vorstandsvorsitzende der StW, Geschäftsführerin der Steinbeis GmbH & Co. KG und der Steinbeis Forschungszentren GmbH. Hinzu kamen die hauptamtliche Professur für Technologiemanagement an der Steinbeis-Hochschule Berlin GmbH und die Leitung des Instituts für Technologie und Innovation. Sie war Vorstandsvorsitzende der TUDAG Dresden und Geschäftsführerin der GWT Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer der TUD und langjährig in zahlreichen Arbeitskreisen und Gremien an der Schnittstelle Wirtschaft – Wissenschaft auf Landes- und Bundesebene aktiv.
Frau Prof. Rohr ist anerkannte Expertin im Bereich Wissens- und Technologietransfer, Innovation und Forschung und als Beraterin und Gutachterin tätig.
Professor Dr. rer. nat. Ralf Wehrspohn
Jurymitglied
Lehrstuhl für Mikrostrukturbasiertes Materialdesign, Institut für Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ralf B. Wehrspohn studierte Physik an der Universität Oldenburg und promovierte 1997 an der École Polytechnique in Materialwissenschaften in Frankreich. 2003 wurde er Professor an der Universität Paderborn. Dazwischen arbeitete er in der Industrie bei Philips Research in London and habilitierte sich am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle. Seit 2006 ist Ralf B. Wehrspohn Professor für Mikrostrukturiertes Materialdesign an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg. Seit 2021 ist er außerdem Geschäftsführer des ITEL Deutsches Lithiuminstitut.
Von 2006 bis 2021 arbeitete er auch für die Fraunhofer-Gesellschaft, zuletzt als Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle.
Die Arbeitsschwerpunkte von Ralf B. Wehrspohn liegen im Bereich der Nanotechnologie und Mikrostrukturaufklärung sowie in den letzten Jahren zunehmend in der Digitalisierung von Werkstoffen.
Er ist Gewinner des Heinz Maier-Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des DOW Chemical Science Association Prize und des Innovation Prize of the Massachussetts Institute of Technology MIT.
Die Financial Times Deutschland zählte ihn 2004 zu den 101 innovativsten Köpfen Deutschlands.
2021 zeichnete ihn das KENTECH Korea als ihren ersten Distinguished Adjunct Professor aus.
Professor Wehrspohn war Mitglied der „Kohlekommission“ der Bundesregierung, ist im Präsidium des Deutschen Instituts für Normung e.V. und ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Forum Rathenau e.V.
Berit Zimmermann
Jurymitglied
Bankdirektorin, Leitung Region Verbund und Firmenkunden Nord-Ost der NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale Landesbank für Sachsen-Anhalt
1986 – 1991
Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Studium der Betriebswirtschaft
Fachrichtung Elektrotechnik und Maschinenbau
Eberhard-Karls-Universität, Tübingen, Gastsemester 1990/ 1991Schwerpunkte: Bankbetriebslehre, Betriebswirtschaft (Controlling)
Abschluss: Diplomingenieurökonom
1991 – 1993
DZ Bank Deutsche Genossenschaftsbank, Frankfurt/Main
Allgemeines Traineeprogramm, Spezialisierung Firmenkundengeschäft
1994 – 1995
Bankakademie, Hamburg, Studium Bankbetriebswirtschaft, Abschluss: Bankbetriebswirtin
Seit 01.01.1995
NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Hamburg
Kreditspezialistin im Firmenkundengeschäft bis 12/1995
Firmenkundenbetreuerin im gehobenen mittelständischen Firmenkundengeschäft bis 05/2003
NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Schwerin
Führungsposition im Kreditrisikomanagement Corporates/Retail bis 03/2007
NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Hannover
Projektleitung Basel II Sicherheiten im Kreditrisikocontrolling bis 02/2008
NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Hamburg
Senior-Kundenbetreuerin Schiffsfinanzierung bis 05/2012
NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Landesbank für Sachsen-Anhalt, Magdeburg; Seit 06/2012 Leiterin Unternehmenskunden Nord-Ost
Prof. Dr. Bettina Rockenbach
Jurymitglied
Präsidentin der Leopoldina, Wirtschaftswissenschaftlerin
Akademischer und beruflicher Werdegang
seit 2011
Professorin für Verhaltensökonomie, Universität zu Köln
seit 2019
Senior Research Fellow, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschafts-
gütern, Bonn
seit 2018
Direktorin, Reinhard-Selten-Institut, Universität Bonn sowie Universität zu Köln
2012
Visiting Professor, University of California San Diego, San Diego, USA
2000 - 2011
Professorin für Mikroökonomie insbesondere Industrieökonomie, Universität Erfurt
1999 - 2000
Visiting Professor, CentER for Economic Research, Tilburg University, Tilburg,
Niederlande
1999
Habilitation und venia legendi in Volkswirtschaftslehre, Universität Bonn
1994 - 1999
Wissenschaftliche Assistentin beim Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
Prof. Dr. Reinhard Selten, Universität Bonn
1993
Promotion in Volkswirtschaftslehre, Universität Bonn
1993, 1992
Visiting Associate, California Institute of Technology (Caltech), Pasadena, USA
1988 - 1993
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Reinhard Selten sowie Leiterin,
Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung, Universität Bonn
1988
Diplom in Mathematik (mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre und Informatik),
Universität Bonn
Auszeichnungen und verliehene Mitgliedschaften
seit 2013
Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
1999
Hendrik Casimir-Karl Ziegler-Forschungspreis, Nordrhein-Westfälische Akademie der
Wissenschaften sowie Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences (KNAW),
Niederlande
1995
Heinz Sauermann-Preis für die beste Dissertationsschrift der Jahre 1993/1994,
Gesellschaft für experimentelle Wirtschaftsforschung (GfeW)
Projektkoordination, Mitgliedschaft in Verbundprojekten
seit 2019
Principal Investigator, Exzellenzcluster (EXC) 2126 „ECONtribute Märkte & Public
Policy“, Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder
2015 - 2018
Teilprojektleitung, DFG-Forschungsgruppe FOR2150 „Relativity in Social Cognition:
Antecedents and Consequences of Comparative Thinking“
2006 - 2010
Projektleitung, DFG-Forschungsprojekt RO3071 „Endogene Institutionenwahl in
sozialen Dilemma-Situationen“
1999 - 2000
Projektleitung, Hendrik Casimir-Karl Ziegler-Förderung „Erforschung von
Regulierungsmechanismen auf Energiemärkten“, Nordrhein-Westfälische Akademie
der Wissenschaften sowie Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences (KNAW),
Niederlande
1988 - 1999
Mitglied, DFG-Sonderforschungsbereich 303 „Information und Koordination
wirtschaftlicher Aktivitäten“ an der Universität Bonn
Funktionen in wissenschaftlichen Gremien und Beiräten
seit 2024
Vorsitzende, Advanced Grant Peer Review Panel (SH1), European Research Council
(ERC), Europäische Kommission (EC)
seit 2020
Mitglied, Advanced Grant Peer Review Panel (SH1), ERC, EC
seit 2019
Stellvertretende Senatorin, Sektion „Ökonomik und Empirische Sozialwissen-
schaften“, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
2021 - 2022
Ombudsperson für Ethische Angelegenheiten, Verein für Socialpolitik, Berlin
2020 - 2023
Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Mannheim (ZEW)
2018 - 2022
Mitglied, Erweiterter Vorstand, Verein für Socialpolitik, Berlin
2014 - 2017
Mitglied, Senat, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
2012 - 2018
Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Graduate School of Decision Sciences, Universität
Konstanz
2012 - 2017
Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel
2010 - 2011
Vorsitzende, Sozialwissenschaftlicher Ausschuss, Verein für Socialpolitik, Berlin
2010 - 2011
Mitglied, Erweiterter Vorstand, Verein für Socialpolitik, Berlin
2004 - 2008
European Vice-President, Economic Science Association (ESA), USA
2000 - 2008
Gründungsdirektorin und erste gewählte Direktorin, Center for Empirical Research in
Economics and Behavioral Sciences (CEREB), Universität Erfurt
2000 - 2011
Aufbau und Leitung, Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung (eLab),
Universität Erfurt
Funktionen im Hochschulmanagement und akademischer Selbstverwaltung
2015 - 2023
Prorektorin für Forschung und Innovation und Erste Prorektorin, Universität zu Köln
2012 - 2015
Prodekanin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
2008 - 2011
Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Erste
Vizepräsidentin, Universität Erfurt
2006 - 2008
Dekanin, Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt
2005 - 2008
Mitglied, Senat, Universität Erfurt
2001 - 2005
Vorsitzende, Erweiterter Senat, Universität Erfurt
2000 - 2006
Mitglied, Fakultätsrat, Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt
1997 - 1999
Mitglied, Fakultätsrat, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Bonn
Forschungsschwerpunkte
Bettina Rockenbach ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Design von Mechanismen zur Beförderung von Kooperation in sozialen Dilemma-
Situationen und von Rahmenbedingungen für sozial verantwortliches wirtschaftliches Handeln. Zur Bewältigung der drängenden Konflikte des menschlichen Zusammenlebens, wie Ressourcen-
verteilung, Klimaschutz oder Global Health, ist die Kooperation der Akteure unerlässlich. Die Divergenz von individuellen und gemeinschaftlichen Interessen – das soziale Dilemma – stellt die
Zusammenarbeit vor enorme Herausforderungen.
Mit Methoden der Spieltheorie und der empirischen Verhaltensökonomie untersucht Bettina Rockenbach die Voraussetzungen für erfolgreiche Kooperation.
In ihren Arbeiten trägt sie sowohl zur Grundlagenforschung als auch zur Anwendung der wissenschaftlich gewonnenen Erkenntnisse auf aktuelle Probleme bei.
Bettina Rockenbach und ihre teilweise interdisziplinären Teams konnten unter anderem die Bedeutung und die Interaktion von Vertrauen, Reziprozität, Reputation und sozialen
Sanktionsmöglichkeiten für stabile Kooperation nachweisen. Sie haben zu einem besseren
Verständnis der Marktbedingungen für moralisches und sozial verantwortliches Handeln beigetragen und erfolgreich Mechanismen für eine nachhaltigere Nutzung von natürlichen
Ressourcen entwickelt und implementiert.